Page 377 - Lieferprogramm Agrob Buchtal 2020
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 18 Be- und Verarbeitung von Glas und Stein
18.1 Steinsägerei, Steinschleiferei R11
18.2 Glasformung von Hohlglas, Behälterglas R11
18.3 Schleifereibereiche für Hohlglas, Flachglas R11
18.4 Isolierglasfertigung, Umgang mit Trockenmittel R11 V6
18.5 Verpackung, Versand von Flachglas, Umgang mit Antihaftmittel R11 V6
*) Für Fußböden in barfuß begangenen Nassbereichen siehe DGUV-Information 207-006 „Bodenbeläge für nassbelastete Barfußbereiche“ (bisherige GUV-I 8527)
**) Eingangsbereiche gemäß Nummer 0.1 sind die Bereiche, die durch Eingänge direkt aus dem Freien betreten werden und in die Feuchtigkeit von außen hereingetragen werden kann (siehe auch Punkt 6 Absatz 3, Verwendung von Schmutz- und Feuchtigkeitsaufnehmer). Für anschließende Bereiche oder andere großflächige Räume ist Punkt 4 Abs. 10 der ASR A1.5/1,2 zu beachten.
***) Treppen und Rampen gemäß Nummer 0.3 und 0.5 sind diejenigen, auf die Feuchtigkeit von außen hineingetragen werden kann. Für anschließende Bereiche ist Punkt 4 Abs. 10 der ASR A1.5/1,2 zu beachten.
****) Wurde überall ein einheitlicher Bodenbelag verlegt, kann der Verdrängungs- raum auf Grund einer Gefährdungsbeurteilung (unter Berücksichtigung des Reinigungsverfahrens, der Arbeitsabläufe und des Anfalls an gleitfördernden Stof- fen auf den Fußboden) bis auf V 4 gesenkt werden.
*****) Die Fußgängerbereiche, die nicht von Rutschgefahr durch Witterungs- einflüsse, wie Schlagregen oder eingeschleppte Nässe, betroffen sind.
Fußböden in Räumen dürfen keine Unebenheiten, Vertiefungen, Stolperstellen oder gefährlichen Schrägen aufweisen.
Fußböden sollen ohne Neigung angelegt werden. Ausgenommen sind funktionelle Neigungen, z. B. zur Ableitung von Flüssigkeiten.
In Bereichen, die im Rahmen ihrer üblichen Nutzung durchgehend begangen werden müssen, dürfen sich die Fußbodenoberflächen hinsichtlich ihrer Rutsch- hemmung nicht so voneinander unterscheiden, dass es zu Stolper- und Rutsch- gefahren kommen kann. Dies kann gegeben sein, wenn sich die Oberflächenbe- schaffenheiten innerhalb eines Fußbodens (z. B. bei Abdeckungen, Markierungen oder aufgeklebten Folien) oder von angrenzenden Fußböden hinsichtlich der Rutschhemmung um mehr als eine R-Gruppe unterscheiden.
Gebäudeeingänge sind so einzurichten, dass der Eintrag von Schmutz und Nässe nicht zu Rutschgefahren führt. Dies kann durch Sauberlaufzonen in Form von Schmutz- und Feuchtigkeitsaufnehmern erreicht werden, die hinsichtlich ihrer Länge, Breite und des Materials auf den zu erwartenden Personenverkehr ausge- legt sind und in ihrer Laufrichtung über die gesamte Durchgangsbreite mindestens 1,5 m lang sind.
Sofern Flüssigkeiten oder gleitfördernde Stoffe in einem solchen Umfang auf den Fußboden gelangen, dass dadurch eine Rutschgefahr für Personen besteht, sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Fließfähige Flüssigkeiten lassen sich beispiels- weise durch ein ausreichendes Fußbodengefälle abführen (z. B. ein Gefälle von mindestens 2 Prozent bei Flüssigkeiten mit wasserähnlichen Fließeigenschaften). Das Ableiten von Flüssigkeiten über Verkehrswege ist nach Möglichkeit zu ver- meiden. Eine geeignete Maßnahme gegen die Ausrutschgefahr aufgrund gleit- fördernder Stoffe, z. B. Öl oder Speisereste, sind Bodenbeläge mit ausreichendem Verdrängungsraum.
18.6 Ätz- und Säurepolieranlagen für Glas
19 Betonwerke
19.1 Betonwaschplätze
20 Lagerbereiche
20.1 Lagerräume für Öle und Fette
20.2 Lagerräume für verpackte Lebensmittel
20.3 Lagerbereiche im Freien
R11 R11
R12 V6
R10 R11 (oder R10 V4)
21 Chemische und thermische Behandlung von Eisen und Metall
21.1 Beizereien R12
21.2 Härtereien R12
21.3 Laborräume R11
22 Metallbe- und -verarbeitung, Metall-Werkstätten
22.1 Galvanisierräume R12
22.2 Graugussbearbeitung R11 V4
22.3 Mechanische Bearbeitungsbereiche (z.B. Dreherei, Fräserei),
Stanzerei, Presserei, Zieherei (Rohre, Drähte) und Bereiche
mit erhöhter Öl-Schmiermittelbelastung R11 V4
22.4 Teilreinigungsbereiche, Abdämpfbereiche R12
23 Werkstätten für Fahrzeug-Instandhaltung
23.1 Instandsetzungs- und Wartungsräume R11
23.2 Arbeits- und Prüfgrube R12 V4
23.3 Waschhalle, Waschplätze R11 V4
24 Werkstätten für das Instandhalten von Luftfahrzeugen
24.1 Flugzeughallen
24.2 Werfthallen
24.3 Waschplätze
25 Abwasserbehandlungsanlagen
25.1 Pumpenräume
25.2 Räume für Schlammentwässerungsanlagen
25.3 Räume für Rechenanlagen
25.4 Standplätze von Arbeitsplätzen, Arbeitsbühnen und
Wartungspodeste
26 Feuerwehrhäuser
26.1 Fahrzeug-Stellplätze
26.2 Räume für Schlauchpflegeeinrichtungen
27 Funktionsräume in der Atemschutz Übungsanlage
27.1 Vorbereitungsraum
27.2 Konditionsraum
27.3 Übungsraum
27.4 Schleuse
27.5 Zielraum
27.6 Wärmegewöhnungsraum
27.7 Leitstand
28 Schulen und Kindertageseinrichtungen
28.1 Eingangsbereiche, Flure, Pausenhallen
28.2 Klassenräume, Gruppenräume
28.3 Treppen
28.4 Toiletten, Waschräume
28.5 Lehrküchen in Schulen (siehe auch Nr. 9)
28.6 Küchen in Kindertageseinrichtungen (siehe auch Nr. 9)
28.7 Maschinenräume für Holzbearbeitung
28.8 Fachräume für Werken
28.9 Pausenhöfe
29 Geldinstitute
29.1 Schalterräume
30 Betriebliche Verkehrswege in Außenbereichen
30.1 Gehwege
30.2 Laderampen
30.2.1 überdacht
30.2.2 nicht überdacht
30.3 Schrägrampen (z.B. für Rollstühle, Ladebrücken)
30.4 Betankungsbereiche
30.4.1 überdacht
30.4.2 nicht überdacht
31 Parkbereiche
31.1 Garagen, Hoch- und Tiefgaragen ohne Witterungseinfluss*****)
31.2 Garagen, Hoch- und Tiefgaragen mit Witterungseinfluss
31.3 Parkflächen im Freien
Preisliste AGROB BUCHTAL 2020, Stand Dezember 2019
R11 R12 R11 V4
R12 R12 R12
R12
R12 R12
R10 R10 R11 R10 R11 R11 R9
R9 R9 R9 R10 R10 R10 R10 R10
R11 (oder R10 V4) R9
R11 (oder R10 V4)
R11 (oder R10 V4) R12 (oder R11 V4) R12 (oder R11 V4)
R11 R12
R10
R11 (oder R10 V4) R11 (oder R10 V4)
TECHNISCHE INFORMATIONEN 6.27
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